PowerSourcesHistorisches Archiv / Historical archive
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Isolations-Prüfgerät ISO 35/230



TECHNISCHE DATEN


 Belastete Phasen:  L1, N 230V
 Netzfrequenz:  50 Hz
 Eingangsstrom:  4A
Anschluss:  16A CEE-Stecker
 
 Ausgangsspannung:  0...35kV ~, regelbar
 Ausführung:  einpolig geerdet
 Anschluss:  auf HV-Anschluss
 Ausgangsstrom:  max. 15 mA
 Ausgangsleistung:  max. 525VA
 
 Steuerung:  manuell oder automatisch (SPS)
 Manuell:  Taster für Aus, Ein, Ab, Auf
 Abschaltung bei Überschreiten des einstellbaren Maximalstromes,
 Begrenzung auf einstellbare Maximalspannung,
 Grenzwertvorgabe 0...9.999V über Codiertaster
 Automatisch:  Taster für Stop, Start
 Interlock:  2fach, 230V~
 Warnleuchten:  rot/grün, 230V~
 
 Programmierung:  SPS, modifizierbar
 Prüfzyklus:  automatischer Rücklauf auf Null, Hochlauf innerhalb 5 s
 auf einstellbare Prüfspannung (max. 35kV), nach Ablauf
 der Prüfzeit oder Überschreiten des einstellbaren
 Maximalstromes Abschaltung und Rücklauf auf Null
 
 Schnittstellen:  analoge Istwerte (0...10V=, entspr. 35kV bzw. 15mA),
 RS232 für Rechnerfassung (potentialgetrennt)
 
 Abmessungen:  800 x 600 x 900 (Steuerpult)
   
 Gesamtgewicht:  ca. 120 kg

Inbetriebnahme-Anweisung

1. Aufstellung und elektrischer Anschluß

Lenkrollen müssen immer nach vorne stehen und arretiert sein !
Schließen Sie an den Interlock-Anschluß X9 externe Überwachungskontakte (maximal 2 Öffner) an oder konfektionieren Sie den Stecker mit entsprechenden Brücken. An die Anschlüsse X7 / X8 können Sie zusätzliche externe Warnleuchten nach Bedarf anschließen. Außerdem stehen an den BNC-Buchsen X12 und X13 normierte 10V-Signale für Ausgangspannung und -strom zur Verfügung. Über den RS-232-Anschluß können die aktuellen Messwerte per Software ausgelesen und für die Eintragung in ein Prüfprotokoll festgehalten werden. Die dafür erforderliche Basissoftware gehört zum Lieferumfang.

Die zu prüfende Last ist an den Hochspannungsausgang sowie an den Erdungsbolzen des Steuerpultes anzuschließen. Die Erdung sollte über ein möglichst kurzes Kabel mit ausreichendem Querschnitt erfolgen.

Der Anschluß an das Versorgungsnetz erfolgt über den CEE-Anschlußstecker X1. Auf richtige Phasenlage L1-N ist zu achten!
Die empfohlene Vorsicherung beträgt 16 A. Nach Durchführung dieser Anschlußvorschriften ist das Gerät einsatzbereit.

2. Steuerung

Über den Auswahlschalter HAND-AUTO kann gewählt werden, ob die Steuerung manuell erfolgen oder das automatische Prüfprogramm ablaufen soll.

   a. Manueller Betrieb

Über die Taster AUS - EIN bzw. AB - AUF kann die Ausgangsspannung ein- und ausgeschaltet sowie in der Höhe verändert werden. Nach dem Ausschalten erfolgt kein automatischer Rücklauf auf Null. Erreicht die Ausgangsspannung den eingestellten Grenzwert, ist eine weitere Erhöhung nicht mehr möglich. Wird
die eingestellte Stromstärke überschritten, schaltet sich die Hochspannung automatisch aus.

   b. Automatischer Betrieb

Im automatischen Betrieb erfolgt zunächst ein Rücklauf auf Null. Danach wird die Hochspannung eingeschaltet und bis auf den eingestellten Grenzwert hochgefahren. Anschließend bleibt die Anlage für die programmierte Prüfzeit (werkseitig 12 s) eingeschaltet. Nach Ablauf der Prüfzeit schaltet sich die Hochspannung automatisch aus und der Stelltransformator wird in die Nullstellung zurückgefahren. Bei Überschreiten des eingestellten Stromwertes wird die
Hochspannung sofort ausgeschaltet.

3. Softwareschnittstelle

Die dem Gerät beiliegende Meßsoftware ermittelt kontinuierlich die momentanen Spannungs- und Stromwerte. Außerdem wird für jeden Prüfzyklus die maximal anliegende Spannung sowie der zugehörige Stromwert mit Datum, Uhrzeit und laufender Nummer der Prüfung angezeigt. (Für diese Anzeige ist es erforderlich, daß die Ausgangsspannung einen Wert von 1000 V überschreitet.)

4. Analogausgänge

An den BNC-Buchsen stehen 10 V-Signale zur Verfügung, die den momentanen Werten der Ausgangsspannung und des Ausgangsstromes entsprechen.
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